Pfefferminzmuseum  Eichenau

Eichenauer Ortschronik

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30.03. bis 06.04.1947
Volksmission

Die dritte Volksmission wird von den Oblatenpatres Karl Boemer, Theodor Schäfer und Karl Prümm geleitet. Der Mission für Erwachsene geht eine Kindermission vom 27. bis 30. März 1947 voraus.

 

01.04.1947
Raubmord

Der Reichsbahngehilfe Georg Dischl wird zwischen 22 und 22 Uhr 05 von einem Unbekannten der Fahrkartenkasse beraubt und im Bahnhofsgebäude von Eichenau erschossen.

 

02.08.1947
Kampf gegen die Einführung einer Gemeinschaftsschule

Erhebliche Unruhe bringt die Abstimmung Erziehungsberechtigter schulpflichtiger Kinder. Von 260 Abstimmungsberechtigten geben 227 in geheimer Wahl ihren Stimmzettel ab und 173 stimmen für eine Gemeinschaftsschule und 44 für eine Konfessionsschule. Die Abstimmung wird veranlaßt, weil Eltern schriftlich am 28. Juli 1947 die Errichtung einer Gemeinschaftsschule beantragt haben. Der Protest des Pfarrers Otto Stauß nötigt den Gemeinderat, am 13.09.1947 klarzustellen, daß die Schulart nur die Erziehungsberechtigten und nicht die Gemeinderatsmitglieder bestimmen.


Antrag auf Errichtung einer Gemeinschaftsschule


Aufklärungsschrift gegen die Einführung einer Gemeinschaftsschule, Seite 1
(Verfasst vom katholischen Pfarrer Otto Strauß)


Aufklärungsschrift gegen die Einführung einer Gemeinschaftsschule, Seite 2
(Verfasst vom katholischen Pfarrer Otto Strauß )

 

30.08.1947
Gründung des VdK

Der 24-jährige schwerkriegsbeschädigte Postfacharbeiter Toni Dietrich gründet im Gasthaus zur Post den Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner (VdK), Ortsverband Eichenau. Er wird von den Gründungsmitgliedern zum Ersten Vorsitzenden gewählt.

 

Herbst 1947
Gründung des Hilfswerks Eichenau

Die Telefonistin und Hausfrau Betty Weiße gründet und leitet das "Hilfswerk Eichenau", das gerade in der schweren Nachkriegszeit vielen Notleidenden hilft.


Betty Weiße, Leiterin des Hilfswerks Eichenau

 

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