Pfefferminzmuseum  Eichenau

Eichenauer Ortschronik

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1944
Errichtung von Behelfsheimen für ausgebombte Münchner

78 Behelfsheime für ausgebombte Münchner Eisenbahnerfamilien entstehen an der Allinger Straße westlich der Hauptstraße (heute Kiefernstraße). Der Volksmund nennt die Reihe kleiner, gleicher Häuschen "Schachterlhausen".


Behelfshäuschen für ausgebombte Münchner Eisenbahnerfamilien

 

1944
Gefallene Eichenauer Soldaten

Der Krieg schlägt immer größere Wunden. Im vorletzten Kriegsjahr bleiben auf den Schlachtfeldern Europas aus Eichenau: Obergefreiter Michael Schiedermeier (28. Januar), Gefreiter August Vierthaler (28. Januar), Gefreiter Josef Ziegler (16. Februar), Stabsgefreiter Franz Lehrhuber (20. März), Infantrist Ludwig Wörle (März), Obergefreiter Hans Aufinger (3. April), Alois Tüchler (12. April), Obergefreiter Josef Engl (10. Mai), Buchhalterin Margarete Ludwig (Bombenopfer 13. Juni), Gefreiter Peter Hartl (3. Juni), Obergefreiter Rudolf Höhn (18. Juli), Gefreiter Martin Koppold (28. Juli), Josef Lutz (13. August), Obergefreiter Matthias Mandl (16. August), Feldwebel Johann Lutz (21. August), Obergrenadier Josef Theiler (23. August), Gefreiter Friedrich Max Rehm (28. August), Obergefreiter Richard Wiesmeier (31. August), Oberwachtmeister Simon Kain (8. Oktober), Unteroffizier August Dietl (12. Oktober), Gottfried Angster (13. Oktober), Unteroffizier Otto Wolf (24. Oktober), Oberleutnant Heinz Weise (20. November), Gefreiter Manfred Vesper (3. Dezember), Hilfszollassistent Oskar Dörfler (5. Dezember), Gefreiter Georg Necke (12. Dezember), Unteroffizier Franz Baumer (20. Dezember), Infantrist Rudolf Köhler (1944) und Xaver Seemüller (1944).

 

05.02.1945
Rückkehr des Allgemeinarztes Dr. Karl von Rennenkampff

Durch das Vordringen der Russen in das frühere Westpreußen muß Dr. Karl von Rennenkampff von seinem ihm zugewiesenen Gut Rose, Kreis Gräz im Warthegau (heute Polen), mit seiner Familie flüchten. Er kehrt nach Eichenau zurück und nimmt seine 1942 verlassene Arztpraxis in der Allinger Straße 18 wieder auf.

 

01.05.1945
Rücktrittsforderung des Bürgerkomitees

Der Plattenleger Max Eisenknöppel, der Schreiner Hans Ihle und ein gewisser Riedl fordern als Beauftragte des Eichenauer Bürgerkomitees der Freiheitsaktion Bayern den nationalsozialistischen Ersten Bürgermeister Gustav Eberth auf, sein Amt niederzulegen und die Gemeindekanzlei zu verlassen.

 

02.05.1945
Übernahme der Bürgermeistergeschäfte durch Hans Wirner

Auf Vorschlag des Bürgerkommitees, das ständig tagt, soll der Dekorationsmaler Hans Wirner die Geschäfte des Ersten Bürgermeisters übernehmen. Wirner folgt diesen Vorstellungen nach Rückfrage bei der Amerikanischen Militärkommandantur Fürstenfeldbruck.

 

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