Pfefferminzmuseum  Eichenau

Eichenauer Ortschronik

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01.11.1941
Vermietung des evang. Jugend- und Freizeitenheims

Das evangelische Freizeitenheim wird an den Eichenauer Kindergarten der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) vermietet, nachdem es am 13. August 1941 von Flüchtlingen geräumt wurde. Die NSV verpflichtet sich, andere wichtige Räume zur Abhaltung der Gottesdienste in Eichenau unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Es dürfen auch zweimal im Jahr kirchliche Veranstaltungen in der Jugendfreizeitenkirche abgehalten werden.

 

1941
Pfefferminzanbau

62 Landwirte bauen in Eichenau auf 25,5 Hektar Moorboden Pfefferminze, die begehrte Heilpflanze, an.

 

1941
Kriegsopfer

Im Jahre 1941 müssen fünf Mitbürger an den Kriegsschauplätzen ihr Leben lassen. Es sind dies Gefreiter Eduard Maisenberger (15. Februar), Unteroffizier Franz Xaver Baumann (19. September), Unteroffizier Kurt Hübel (30. September), Unteroffizier Georg Gabel (12. Oktober) und Schütze Ludwig Huber (29. Dezember).

 

1941/42
Strenger Winter

Ein besonders strenger Winter beeinträchtigt den Alltag. In der Nacht vom 21. auf 22. Januar 1942 herrscht in Eichenau die größte Kälte mit minus 34 Grad Celsius.

 

08.01.1942
Ablieferung einer Kirchenglocke

Der evangelische Bezirksjugendpfarrer Leonhard Henninger verhindert in letzter Minute die völlige Demontage der Kirchenglocken des evangelischen Freizeitenheims. Er erreicht beim Landratsamt Fürstenfeldbruck, daß lediglich die größere der beiden Glocken abgeliefert werden muß.

 

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