Pfefferminzmuseum  Eichenau

Eichenauer Ortschronik

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1846
Historische Funde

Zwischen Alling und Roggenstein werden ein Schlachtschwert mittlerer Größe, drei Gürtelmesser, ein Reitersporn, eine Streitaxt, mehrere Hufeisen und viele Münzen mit der Jahreszahl 1406 gefunden (Schlacht bei Hoflach, 1422).

 

21.12.1850
Verpachtung einer Brachflur

Um die Kosten für einen eigenen Seelsorger tragen zu können, beschließt unter anderem die Gemeindeversammlung der Gemeinde Alling, die sehr große Brachflur, die die Gemeinde als Weide nie voll nutzen kann, an einen Schäfer mit 200 Schafen zu verpachten. Mit Pferchen und Weidegeld werden damit in zehn Jahren 2.360 fl (Gulden) erzielt, wo niemand braucht eine Hand anzulegen und trotzdem erwächst daraus ein gefundenes Kapital, und damit sich für die Gemeinde zu jeder Zeit ein wahrer Wohlstand ergibt. Auf dieser Brachflur steht heute Eichenau.


Niederschrift des Beschlusses der Gemeindeversammlung

 

1863
Erste Siedler

Josef Stockmeier aus Neudorf bei Regensburg erbaut mit seiner Braut Maria Maier (Stocker Nandl genannt) das erste Haus im "Unteren Allinger Moos". Es ist zwischen der heutigen S-Bahnhaltestelle Eichenau und dem Staatsgut Roggenstein, in der Nähe des damals noch nicht bestehenden Bahndammes unter einer einzelnstehenden Eiche gestanden. Es hat nach dem Namen des Erbauers "Stockerhäusl" geheißen.

 

01.05.1873
Erste Eisenbahn

Die königlich bayerische Staatsbahn nimmt den Betrieb auf der neuen Bahnstrecke München-Memmingen mit Dampfzügen auf.

 

20.03.1885
Einrichtung einer Handweberei

Johann Zangler meldet auf Hausnummer 79 an der Olchinger Straße (jetzt steht das Hochhaus mit der Gaststätte Schlegel, Olchinger Straße 8, dort) eine Handweberei an.

 

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